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Drucken bis zum Absturz oder ins Nirwana
 
Hallo zusammen,

jetzt habe ich es nach 19 Jahren Open Access zum ersten Mal geschafft, mir ein Druckerproblem zu basteln, für das mir keine Lösung einfällt.
Nach Umzug meines perfekt funktionierenden OA4 auf einen neuen Rechner - es handelt sich um ein Winzlings-Netbook von Sony (VAIO P) mit Windows Vista Home Premium - passiert beim Ausdruck auf den, vorher ebenfalls perfekt funktionierenden, mittels "net use LPT1…" umgeleiteten Netzwerkdrucker folgendes:
Wenn der Drucker auf den Anschluss LPT1 konfiguriert ist, bleibt OA4 mit einem leeren Bildschirm hängen, wenn ich den Drucker auf den Anschluss LPTx konfiguriere und dann LPT1 auswähle, läuft die Fortschrittsanzeige von OA durch, das Programm stürzt nicht ab, drucktechnisch passiert aber nichts.
Die Druckerumleitung selbst ist ok. Wenn ich aus OA ins System gehe und z.B. mit dem DOS-Editor eine Datei öffne, kann ich selbige ohne Problem drucken.
Am Rechner gibt es keinen physischen LPT1-Ansschluss, im Windows-Gerätemanager existiert ebenfalls kein LPT1-Anschluss.
Außer dem neuen Rechner hat sich die Drucker- und Netzwerk-Konfiguration nicht geändert.

Die nachfolgenden Maßnahmen haben nicht geholfen:
  1. Ändern der Anschlüsse auf LPT2 oder LPT3
  2. Drucken mit oder ohne Spooler
  3. Lpt-Timeout in der Registry mit den Werten 15 oder 1
  4. OA4 mit dem Startbeschleuniger-Patch aus diesem Forum oder ohne
  5. Verwendung des Windows-Druckerpoolings, statt der net use-Umleitung (Bei dieser Variante ging das Drucken aus dem DOS-Editor aber ebenfalls nicht).

Auch wenn das Ganze kein wirkliches Drama ist, da ich mittels "Drucken in Datei" für verschiedene Zeichengrößen und ein paar Word-Makros meine Listen vernünftig zu Papier kriege, wäre ich für einen Tipp dankbar.

Ganz spekulativ hätte ich noch den Gedanken, dass es vielleicht ein Problem mit der Intel-Atom-basierten Netbook-Rechnerarchitektur gibt.

Grüße Thomas

Die Frage wäre zuerst - Drucker mit Netzwerkkarte oder anderer Rechner ? Wenn anderer Rechner dann überprüfe mal ob der Druckerspooler am anderen Rechner den Auftrag erhalten hat. Wenn nicht muß ich nachdenken :-)

sieht nach nachdenken aus...

Der erste Drucker (HP Photosmart 3310) ist ein Netzwerkdrucker. Es gibt noch einen zweiten Drucker (Brother 5140), der als USB-Gerät hinter dem Netzwerkrouter hängt. Zweiteren - das hatte ich oben vergessen - hatte ich auch schon direkt am USB-Anschluss des neuen Rechners angeschlossen. Das Ergebnis war immer gleich.

Grüße & vielen Dank
Thomas

Gut die Frage bleibt - siehst du den Druckauftrag im Spooler des entfernten Servers ? Der 5140 hängt ja mit USB dort dran muß also einen Druckspooler am Rechner nutzen; das LPT Timeout kannst du übrigens auch auf 0 stellen.

Wenn der Spooler den Auftrag erhalten hat kannst du bei Server Optionen Einstellungen vornehmen. Klick auf den Drucker - EIGENSCHAFTEN - ERWEITERT und dann Anhaken: Über Spooler drucken + Drucken sofort beginnen. Wenn du dann beide Rechner beobachten kannst, schau dir an ob OA4 die Seite(n) in die Druckwarteschlange stellt.

Zuerst einmal Danke für den Hiweis.
Die Frage
Zitat:

siehst du den Druckauftrag im Spooler des entfernten Servers ?
kann ich mit nein und ja beantworten:
Beim Drucken aus OA wird nichts an den Spooler übergeben, wenn ich aus OA ins System gehe, und z.B. mit dem DOS-Editor drucke sehe ich den Auftrag.

Grüße Thomas

...dann noch eine Frage: Hast du auf dem Rechner wo der Auftrag weggeht auch tatsächlich LPT Timeout eingestellt ? Kommt der Auftrag irgendwann oder überhaupt nie ?

Der Registry-Schlüssel
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Contro l\WOW\LPT_timeout
steht auf dem Wert 0, das sollte also passen.
Ich habe gerade einem Druckauftrag 30 Minuten Zet gelassen, passiert ist nichs.

OK also wenn ich richtig verstanden habe kommt beim Druck aus OA4 trotz NET USE Umleitung nichts heraus. Druckt man aus dem DOS Fenster irgendwas dann geht es.

Das Verhalten ist mir zwar neu aber vielleicht eine Firewall die bockig ist wie zb. Symantec etc ? Deaktiviere mal zum Test die Windows Firewall und ggf. auch ein entprechendes Produkt welche vielleicht zusätzlich installiert ist.

Den Test mit der abgeschalteten Fiewall (McAfee, Windows-Firewall ist sowieso deaktiviert) habe ich durchgefüht. Außerdem habe ich den Netzwerkdrucker auch mal diekt an der Netzwerkbuchse des PC angeschlossen. Das Ergebnis war immer dasselbe:
Drucken aus dem DOS-Fenster mit irgendwas geht, drucken aus OA geht nicht.
Scheint ein schwierigeres Projekt zu werden...

Hmm - gut wie sieht es mit einem einfachen Test aus der Programmierung aus ?

Code:

printer is ''
out "Test"
printer end



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