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DOSEMU OA4 über Telnet
Ludwig hat eine kleine Anleitung für Bastler, die eine solche Konfiguration zum Laufen bringen wollen:
# 1) Paketquellen einstellen Code:
vi /etc/apt/sources.list#Hinzufügen bei den Paketquellen für Distribution (neben main): contrib # #z.B.: Code:
deb http://gd.tuwien.ac.at/opsys/linux/debian/ lenny main contribCode:
apt-get updateCode:
apt-get install dosemu# Die mmap minimum address muss ggf. auf 0 geändert werden: Code:
vi /etc/sysctl.d/10-process-security.conf# vm.mmap_min_addr = 0 #--- Code:
invoke-rc.d procps start# Locale feststellen: Code:
echo $LANGCode:
vi /etc/dosemu/dosemu.conf# Character set des Terminals fixieren # Je nach verwendetem videoterminal bzw. Terminalemulator muss das Charset # entsprechend fixiert werden. # Nutzt man einen Terminalemulator wie putty, ist wahrscheinlich das Charset # iso-8859-1 bzw. UTF-8 eingestellt. Am Besten die Ausgabe von "echo $LANG" # von oben hernehmen: # $_external_char_set = "utf8" # Tastaturlayout des Terminals fixieren # $_layout = "de-latin1" #--- # 4) Workaround für dosemu bugs # Die Version von Dosemu, welche bei Debian dabei ist, hat Probleme auf # Videoterminals, wenn vga als Videomode eingestellt ist. # Es hilft ein einfaches CLS am Anfang der autoexec.bat # Code:
vi /etc/dosemu/freedos/autoexec.bat# 5) Netzwerk # Wird eine Netzwerkunterstützung benötigt, z.B. für Netzwerkversionen von # DOS-Programmen, so sollte man ein TUN/TAP Gerät einrichten und die # entsprechenden Einstellungen in der dosbox.conf tätigen. # Nähere Informationen hierzu finden sich unter: # http://www.dosemu.org/docs/README/1.2/x949.html # Eventuell nötige Treiber für NE2000 etc. sollten sich ggf. im Internet # finden, so diese benötigt werden. # 6) Drucken über Netzwerk # Man kann hier z.B. CUPS installieren, um Netzwerkdrucker einrichten zu # können. # Alternativ kann man natürlich auch mit dem echten lpr arbeiten. # Hier in diesem Beispiel verwenden wir CUPS, nachdem dieser auch eine # einfache Schnittstelle zu SMB beinhaltet, um so z.B. Windows-Netzwerkdrucker # einzubinden. Code:
apt-get install cups cups-bsd# http://www.openprinting.org/printers/ # prüfen und entsprechende Drucker installieren. Nachdem in den meisten # Fällen aber ohnehin nur Text gedruckt wird, reicht es, den Drucker einfach # über den jeweiligen Anschluss hinzuzufügen, ohne, dass man überhaupt # die .ppd Datei braucht, welche ja nur für Postscript-Rendering relevant # wäre. # Beispiel für Kyocera Netzwerkdrucker: Code:
lpadmin -p Kyocera -E -v socket://192.168.210.195# http://www.cups.org/doc-1.1/sam.html#8_8 # Je nachdem, ob der Drucker global genutzt werden soll oder auf Benutzerbasis, # muss das entsprechende Druckkommando in der Konfigurationsdatei eingestellt # sein. # Will man es global setzen, so editiert man /etc/dosemu/dosemu.conf # Ansonsten legt man zuerst wie unter 7) beschrieben einen Nutzer an und # tätigt die Einstellung dann in ~/.dosemurc des jeweiligen Users fest. # In unserem Beispiel: # $_lpt1 = "lpr -l -P Kyocera" # 7) Benutzer einrichten # Je nach Benutzereinstellungen können beliebig viele Benutzer angelegt werden, # welche OpenAccess benutzen können. # Die Entscheidung, ob man für jeden Benutzer einen eigenen Systemuser anlegt, # oder z.B. für eine Nutzergruppe denselben Benutzer nimmt sei dem # Systemadministrator überlassen. # Es wird empfohlen, gemeinsam genutzte Programmdateien an einen zentralen # Ort abzulegen, um doppelte Dateien zu vermeiden. # Es ist hierbei im Prinzip genauso vorzugehen wie bei anderen # Netzwerinstallationen. # Zuerst wird einmal ein User angelegt, in unserem Beispiel nennen wir ihn oa42 Code:
adduser oa42# startet man als dieser User dosemu Code:
su - oa42Code:
mkdir /usr/lib/dosemu/drive_x# OA4-Installation hineinkopieren, oder aber man installiert manuell im # dosemu neu. Dies ist wieder einmal eine Entscheidung des Admins. # ACHTUNG: OA4 muss den Pause-Enter Patch installiert haben, sonst wartet man # ziemlich lange, bis OA4 startet (bekanntes Problem). # Entweder patchtet man OA4 bereits vorher oder aber nachträglich in dosemu. # Nachdem mein Patcher sowieso ein DOS Assemblerprogramm ist, funktioniert # dies ansich problemlos. # http://www.waldbauer.com/tmp/reference.php? # Weiters muss in der autoexec.bat eine Zuordnung eines Laufwerksbuchstabens # zu den gemeinsamen Verzeichnissen angelegt werden: Code:
vi /etc/dosemu/freedos/autoexec.bat# lredir x: linux\fs/usr/lib/dosemu/drive_x # -- # Je nachdem, wie man OA konfigurieren möchte, muss man ggf. noch weitere # gemeinsame Laufwerksbuchstaben erstellen. # Befinden sich gemeinsame Datenquellen auf einem externen Windows-Rechner, # so müssen diese ggf. über smbmount ins Dateisystem eingebunden # und wieder als Laufwerksbuchstabe zur Verfügung gestellt werden. # Stichwort: apt-get install smbfs # mount -t smbfs .... # Nun kann man als user dosemu einmal starten und schaun, ob man OA am Terminal # zum Laufen bringt (Terminaleinstellungen siehe Punkt 8). # Der Emulator verlässt man mit dem EXITEMU Kommando. # Nicht vergessen, ggf. die Druckereinstellungen auf Benutzerbasis # einzustellen, falls unterschiedliche Nutzer unterschiedliche Drucker nutzen # wollen (Siehe Punkt 6) # Funktionert OA soweit wie gewünscht, so kann man nun einstellen, dass der # Benutzer direkt beim Logon in OA katapultiert wird. # Hierzu fügt man einfach die Startbefehle für OA in die autoexec.bat des # Users an und schließt danach mit "exitemu" die Sitzung. # z.B.: Code:
vi /etc/dosemu/freedos/autoexec.batX: CD OA42 OA4 EXITEMU # --- # Nun muss man noch die Login-Shell des Users auf dosemu stellen, sodass der # Benutzer automatisch in OA4 landet, wenn er sich einloggt: Code:
vi /etc/passwd# z.B.: # oa42:x:1001:1001:,,,:/home/oa42:/usr/bin/dosemu # 8) Terminal einrichten # Je nach verwendetem Terminal müssen entsprechende Einstellungen getätigt # werden. Als Tastaturemulation wird von dosemu standardmäßig XTERM R6 # verwendet. Falls das angeschlossene Videoterminal dies unterstützt, # so ist diese Konfiguration zu wählen. # Weiters ist dosemu für 26 Zeilen konzipiert. Falls das Videoterminal # dies unterstützt, so ist diese Option nach Möglichkeit zu aktivieren, # andernfalls gibt dosemu beim Start eine entsprechende Warnmeldung aus. # Die Terminals kann man dann wie gewohnt an den seriellen Ports (z.B. # einem Equinox-Board) anschließen und die entsprechenden Einlesevorgänge # für die Ports mittels getty in /etc/inittab eintragen, sofern die noch # nicht geschehen ist. # # Sollten statt Videoterminals Terminalemulatoren verwendet werden, so sind # diese entsprechend einzustellen. # Beispielsweise PUTTY # http://www.chiark.greenend.org.uk/~s.../download.html # # In den Optionen: # Window: Rows: 26 # Window/Translation: (Zeichensatz, welcher unter Punkt 3 angegeben wurde, # beispielsweise UTF-8 oder ISO-8859-1) # Terminal / Keyboard: Xterm R6 # Es lässt sich auch noch Benutzername und Passwort für die Verbindung # einrichten, sodass man bequem direkt in OA landet. Viel Spaß |
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